Wer wir sind

Initiatorin von www.waldbaden.org ist Ina Schmitt.

Ina Schmitt - www.waldbaden.org

"Ich bin ausgebildete Natur- und Wildnispädagogin (Jg. 1964). Vielen ist dieser Begriff fremd oder wird oft verwechselt mit "Landschaftsführer" oder "Natur- und Erlebnispädagoge" oder "survival-Trainer". Diese Aspekte fließen natürlich auch mit in dieses Berufsbild ein. Die Wildnispädagogik - wie ich sie vermittele - erweckt im Menschen Fähigkeiten, sich wieder in der Natur heimisch zu fühlen und sie schätzen und achten zu lernen. Durch einen guten Kontakt mit der Natur erhalten wir vielfältige Einsichten für unser eigenes Leben. Ein guter Kontakt mit der Natur lässt uns im eigenen (Alltags-)Leben nicht so schnell aus der Bahn werfen und uns den Herausforderungen des Lebens stellen. Ein guter Kontakt mit der Natur wirkt "nachhaltig" - auf unser Denken und Handeln.

Je nachdem, was uns bei unseren Exkursionen begegnet, gebe ich gern mein Wissen über die Natur, deren Vorgänge und Netzwerke sowie über Naturphilosophie weiter. Neben reiner Wissensvermittlung praktiziere ich das "coyote teaching", eine Lehrmethode, die von Jon Young, Gründer der Wilderness Awareness School in den U.S.A., geprägt wurde. Er war Schüler von Tom Brown, der selbst von "Stalking Wolf" (zu deutsch: "Pirschender Wolf") angeleitet wurde. "Stalking Wolf", ein meisterhafter Fährtensucher vom Volk der Apache-Indianer, verstand es, lebenswichtige Erkenntnisse der alten Völker auf besondere Weise weiterzugeben: durch Nutzung von Neugier, Kreativität, geschickte Fragestellung und der Einbeziehung der eigenen Sinne. Gerade in der heutigen Zeit, in der vielfältige Informationen auf uns einströmen und oft einfach nur abprallen, ist diese Art des Lernens und Erkennens äußerst effektiv.

Ich lade Sie ein, abseits vom Alltag einmal etwas (Besonderes) auszuprobieren, zu erkunden, zu entdecken. Der Spaß und die Freude am Aufenthalt im Freien kommen bei uns natürlich auch nicht zu kurz!

Meine weiteren Lehrer in Sachen Natur waren meine Großmutter, die mir schon zu Kindeszeiten den Wald nahebrachte; mein Vater, den ich früher begleiten durfte, um das Wild zu beobachten und Spuren zu lesen; meine "Hexenfreundin",  die sich bestens mit der Waldapotheke auskennt - und selbstverständlich die Natur selbst, die mir zu jeder Jahreszeit auf vielfältige Weise Freude und Erkenntnis - und wenn nötig, auch Trost, schenkt.

Ich freue mich, Ihnen die Natur mit dem Projekt "Waldbaden"  nahe zu bringen."

 

Unterstützt werde ich derzeit von Gerhard Hoffmann:

Gerhard - www.waldbaden.org

"Waldbaden - was bedeutet dies für mich? Eigentlich "waldbade" ich schon, seitdem ich bewusst mit dem Wald in Verbindung getreten bin, und dies seit frühester Jugend. War doch mein Vater Waldarbeiter, der nicht nur Bäume gefällt, sondern auch wieder angepflanzt hat. Zu sehen und zu fühlen wie aus einem Samenkorn ein Baum wächst, hat mich sehr fasziniert. Mein Lieblingsbaum war eine Hainbuche, unter der ich wunderbar spielen und in die ich von Ast zu Ast bis zur Krone hinaufklettern konnte. Dort oben hatte ich einen herrlichen Blick auf die Landschaft und andere Bäume. Ich verbrachte jede freie Minute bei Wind und Wetter im Wald, mit dem Gefühl, er ist mein Freund, mir wird nichts passieren. Heute mit 52 Jahren und rückblickend auf die Zeit, die ich mit dem Wald bisher verbracht habe, kann ich sagen: Er hat mich beschützt, mir Kraft in schwierigen Lebenssituationen gegeben, ist ein guter Lebensratgeber und meine Apotheke. Ich erfreue mich körperlich und mental einer guten Gesundheit, und das führe ich auf den Wald zurück. Es ist nie zu spät zum Waldbaden."

 

Was kann man mit und durch uns lernen und erfahren?

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